TelDaFax stellt Lieferung ein – alle Kunden ab sofort in der Ersatzversorgung

Neuer Ärger für Kunden des insolventen Versorgers TelDaFax: am Samstag wurde die Belieferung aller Kunden mit Strom und Gas eingestellt. Der vorläufige Insolvenzverwalter sah keine Möglichkeit, die weitere Belieferung sicherzustellen – dafür sei schlicht nicht genug Geld vorhanden.

Von dem Lieferstopp sind ausnahmslos alle Kunden bei TelDaFax betroffen. Sie werden seit Samstag von den örtlichen Grundversorgern mit Strom und Gas im Rahmen der sogenannten „Ersatzversorgung“ beliefert. Damit ist zumindest die lückenlose Versorgung sicher gestellt. Wie der vorläufige Insolvenzverwalter, Dr. Biner Bähr, am Freitag erklärte, sei das Moratorium „notwendig geworden, weil die finanzielle Lage des Unternehmens zu den gegenwärtigen Vertragsbedingungen keine Belieferung aller Kunden erlaubt“. Alles lesen 


TelDaFax-Insolvenz: Was Sie jetzt wissen müssen

TelDaFaxDer Strom- und Gasanbieter Teldafax hat mit seinen Sanierungsmaßnahmen keinen Erfolg gehabt. Gestern wurde bekannt, dass das Troisdorfer Unternehmen, das zuletzt nach eigenen Angaben rund 700.000 Kunden hatte, Insolvenz anmelden musste. Wir sagen Ihnen, was Sie jetzt beachten sollten und wo betroffene Kunden weitere Informationen und Hilfe finden.

Der Insolvenzantrag wurde gestern beim Amtsgericht Bonn gestellt. Das Gericht empfahl allen betroffenen Kunden, Fragen zur Insolvenz und den Folgen für das eigene Vertragsverhältnis zuerst an das Unternehmen zu richten. Der Insolvenzverwalter würde die Mitarbeiter vor Ort „entsprechend unterrichten“, teilte das Gericht mit. Ausserdem wurde beim Amtsgericht Bonn eine Hotline geschaltet, die bei Fragen zum Insolvenzverfahren weiterhilft. Diese Hotline errreichen Sie unter (0228)7022216, (0228)702217, (0228)701908 sowie (0228)701909 erreichbar ist.

Damit hat das Drama um TelDaFax seinen vorläufigen Höhepunkt erreicht. In den letzten Monaten hatten verschiedenen Netzbetreiber in Deutschland den Zugang zu den Strom- und Gasnetzen verweigert, weil das Unternehmen seine Rechnungen nicht oder nicht regelmäßig gezahlt hatte. Alles lesen 


Energieverbrauch: Absatz von Strom und Gas gestiegen

BDEWDie Deutschen verbrauchen wieder mehr Energie. Der Gas- und Stromverbrauch ist in den ersten drei Quartalen des Jahres 2010 um rund 4,5 Prozent angestiegen. Das teilte der Branchenverband BDEW mit. Das Niveau der Zeit vor der Wirtschaftskrise ist aber noch nicht wieder erreicht.

Der Aufschwung ist auch auf dem Energiemarkt angekommen. Wie der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) mitteilte, stieg der Absatz von Strom und Gas in den ersten neun Monaten des Jahres deutlich an. Alles lesen 


Neue Preise für Gas und Strom bei LichtBlick

LichtBlick - Die Zukunft der EnergieDer Energieversorger LichtBlick informiert seine Kunden in dieser Woche über die neuen Preise für LichtBlick – Gas und LichtBlick – Strom ab Januar 2011.

Der Kilowattstundenpreis für den zu 100 Prozent regenerativen LichtBlick – Strom steigt um 1,65 Cent auf 23,64 Cent brutto. Der monatliche Grundpreis bleibt stabil. Damit gibt LichtBlick exakt die Veränderungen bei der Förderung für Strom aus erneuerbaren Energien (EEG-Umlage) und aus der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK-Umlage) an seine Kunden weiter. Während die EEG-Umlage 2011 um 1,483 auf 3,530 Cent netto steigt, sinkt KWK-Umlage um 0,100 auf 0,030 Cent netto. In Summe ergeben diese beiden Änderungen Mehrkosten von 1,383 Cent netto plus Mehrwertsteuer, also 1,65 Cent brutto pro Kilowattstunde.
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Strom und Gas in ostdeutschen Städten deutlich teurer

Verbraucher in den neuen Bundesländern müssen bei den Energiekosten deutlich tiefer in die Tasche greifen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Vergleichsportals Check24. Ostdeutsche Haushalte müssen demnach einen deutlich höheren Anteil ihres Einkommens für Energie ausgeben als der Bundesdurchschnitt.

Für die Analyse wurden die Grundversorgungstarife für Strom und Gas in den 100 größten Städten Deutschlands mit dem durchschnittlichen Haushaltsnettoeinkommen verglichen. Berechnungsgrundlage für die Energiekosten bildete der durchschnittliche Verbrauch eines Zwei-Personen-Haushalts (3.000 Kilowattstunden Strom und 10.000 Kilowattstunden Gas). Alles lesen 


Starkes Ost-West-Gefälle bei Kaufkraft und Energiekosten

Bildquelle: aboutpixel.de / Fünf Euro Zwanzig Cent © Daniel Hofmann

20 Jahre nach der Wiedervereinigung bestehen zwischen den alten und den neuen Bundesländern noch große Unterschiede in der Kaufkraft und bei den Energiepreisen. Während die neuen Bundesländer durchschnittlich eine niedrigere Kaufkraft haben, müssen sie durchschnittlich höhere Energiepreise bezahlen.

Laut der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK Geomarketing) liegt die durchschnittliche Kaufkraft pro Haushalt in den alten Bundesländern bei jährlich 41.312 Euro. In den neuen Bundesländern sind es dagegen nur durchschnittlich 32.259 Euro pro Haushalt und Jahr.

Gleichzeitig müssen die neuen Bundesländer die höchsten Energiepreise tragen. Ein Musterhaushalt mit einem jährlichen Stromverbrauch von 4.000 kWh bezahlt in den alten Bundesländern für das günstigste Angebot des örtlichen Grundversorgers durchschnittlich 888 Euro pro Jahr. In den neuen Bundesländern bezahlt der gleiche Musterhaushalt 977 Euro.

Eine ähnliche Konstellation findet sich beim Gas. Ein Musterhaushalt mit einem jährlichen Gasverbrauch von 20.000 kWh bezahlt in den alten Bundesländern für das günstigste Angebot des örtlichen Grundversorgers durchschnittlich 1.183 Euro pro Jahr. In den neuen Bundesländern hat der gleiche Musterhaushalt Kosten von 1.272 Euro. Alles lesen 


eprimo: top bei Preis-Leistung

Kunden beim Energiediscounter eprimo sind mit dem Preis-Leistungs-Verhältnis des Unternehmens „sehr zufrieden“. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Studie „Kundenmonitor Deutschland“.

Insgesamt 32.000 Kunden aus 15 Branchen hat das Forschungsinstitut ServiceBarometer befragt und dabei festgestellt: Für Stromkunden zählt nicht allein der Preisvorteil, sondern vielmehr ein günstiges Preis-Leistungs-Verhältnis. Dabei belegt eprimo im Anbietervergleich den Spitzenplatz. Alles lesen 


Energiekonzept der Bundesregierung berücksichtigt die Verbraucherseite nicht ausreichend

VerivoxDas Energiekonzept der Bundesregierung berücksichtigt die Verbraucherseite nicht ausreichend. Die Verbraucher müssen besser über ihre Marktmacht im Energiebereich informiert werden. Das unabhängige Verbraucherportal Verivox fordert daher, dass die geplante Informationskampagne zur Energieeffizienz um die Themen Wettbewerb, Anbieterwechsel und Ökostromprodukte erweitert wird.

Am vergangenen Montag hat die Bundesregierung ihr Energiekonzept für Deutschland vorgestellt. Vor allem die Laufzeitverlängerung von Atomkraftwerken steht dabei im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit.

Da die Laufzeitverlängerung den Wettbewerb bei der Erzeugung nicht erleichtert, sollte die Nachfrageseite im Wettbewerb weiter gestärkt werden. Den Verbrauchern muss es leichter gemacht werden, Energie und Geld zu sparen“, fordert Peter Reese, Leiter Energiewirtschaft bei Verivox.

Verbraucher über ihre Rolle im Wettbewerb informieren

Die Bundesregierung erklärt in ihrem Energiekonzept das ausdrückliche Ziel, die Liberalisierung auf den Energiemärkten fortzusetzen und den Wettbewerb weiter zu stärken. Doch vielen Verbrauchern ist nicht bewusst, dass auch ihnen eine wichtige Rolle in diesem Wettbewerb zukommt: Überhöhte Energiepreise sollten nicht hingenommen, sondern mit einem Anbieterwechsel beantwortet werden. So können die Energieversorger davon abgehalten werden, immer weiter an der Preisspirale zu drehen. Alles lesen