EWE-Kunden erhalten einmalige Sonderzahlung

Rund 620.000 Erdgaskunden des Oldenburger Energieversorgers EWE erhalten eine einmalige Sonderzahlung. Das Unternehmen folgt damit einer Entscheidung, die die Hauptversammlung der EWE AG heute in Oldenburg getroffen hat. Dieser lag ein Vorschlag des ehemaligen Bremer Bürgermeisters Dr. Henning Scherf zugrunde, der im Streit um den Umgang mit dem Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) vom 14. Juli 2010 eine Vermittlerrolle übernommen hatte.

Der Vorschlag von Herrn Dr. Scherf berücksichtigt sowohl die Interessen der Kunden als auch die von EWE. Wir halten ihn für ausgewogen und gut“, sagte Hans Eveslage, Geschäftsführer des EWE-Verbandes, in dem die kommunalen Anteilseigner zusammengeschlossen sind. So habe Scherf in seiner Lösung sowohl die Preiserhöhungen als auch die Preissenkungen im strittigen Zeitraum berücksichtigt. Dr. Scherf habe in seinem Vorschlag zudem berücksichtigt, dass EWE eine für Dezember geplante Preiserhöhung bereits Anfang des Jahres hätte durchführen können.
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