Berliner GASAG erhöht Preise zum 1. Oktober

Gasag
GASAG: Preiserhöhung um 13 Prozent ab 1. Oktober

Der Berliner Gasversorger Gasag erhöht zum 1. Oktober die Preise um durchschnittlich 0,8 Cent je Kilowattstunde. Das teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Als Grund dafür wurden erhöhte Marktpreise angeführt. Das Unternehmen gebe die gestiegenen Einkaufskosten aber nur in dem Umfang an seine Kunden weiter, in dem die Vorlieferanten die Erdgaspreise erhöht hätten, sagte ein Sprecher.

Die vorgesehene Preiserhöhung bedeutet laut Gasag für einen durchschnittlichen Berliner Haushalt (Wohnung) mit einem Jahresverbrauch von 9000 Kilowattstunden eine Mehrbelastung von rund sechs Euro pro Monat. Bei einem jährlichen Verbrauch von 20 000 Kilowattstunden (Einfamilien-Reihenhaus) sind es rund 14 Euro im Monat. Die Gasag hat nach eigenen Angaben im vergangenen Jahr viermal die Preise um bis zu 27 Prozent gesenkt, zuletzt am 1. Oktober 2009. Alles lesen 


Unbegründete Angst: Ein Drittel der Verbraucher befürchtet Versorgungsunterbrechung bei Anbieterwechsel

Eine Umfrage von infas (Institut für angewandte Sozialwissenschaft) hat ergeben, dass ein Drittel der Verbraucher aus der unbegründeten Angst vor einer Versorgungsunterbrechung nicht den Strom- oder Gasanbieter wechselt. Zusätzlich werden die Tarife für Energie und Telekommunikation als nicht kundenfreundlich empfunden.

Dabei ist beim Strom- und Gasanbieterwechsel die Sorge über eine Unterbrechung der Versorgung völlig unbegründet. Denn im Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) ist die sogenannte Grundversorgungspflicht (§36 EnWG) festgelegt. Für jedes Netzgebiet wird ein Grundversorger bestimmt, der jeden Haushaltskunden mit Strom und Gas versorgen muss. Da beim Anbieterwechsel keine Veränderungen an Leitungen oder Zählern vorgenommen werden, sind technische Pannen ebenfalls weitgehend ausgeschlossen. Daher muss niemand befürchten, aufgrund eines Anbieterwechsels im Dunkeln oder in der Kälte zu sitzen. Alles lesen