Stiftung Warentest rät zum Gasanbieterwechsel

Ein Wechsel des Gasanbieters kann sich lohnen – teilweise können mehrere Hundert Euro im Jahr eingespart werden. Das ist das Ergebnis von einer aktuellen Analyse durch die Stiftung Warentest für die Novemeber-Ausgabe der Zeitschrift “Finanztest”.

Für die Berechnung wurde ein Beispielhaushalt mit 20.000 Kilowattstunden Jahresverbrauch zu Grunde gelegt. Dann wurde für 41 deutsche Städte ermittelt, wie hoch das Einsparpotenzial ist, das bei einem Wechsel aus der Grundversorgung zu dem günstigsten verbraucherfreundlichen Anbieter und Tarif erzielen wäre.

Sparpotenzial durch Anbieterwechsel größer als 2013

Wie Finanztest berichtet, könnten fast alle Kunden durch einen Wechsel profitieren. In vielen Städten, unter anderem Berlin, Schwerin, Leipzig und Trier, liegt das Sparpotenzial sogar noch höher als im Jahr 2013. Kunden in Leipzig können dabei das meiste Geld sparen. Alles lesen 


Teldafax-Insolvenz: Faire Vertragsbedingungen genauso wichtig wie der Preis

Die Teldafax-Insolvenz ist ein Warnschuss für die deutschen Strom- und Gasverbraucher. “Die Teldafax-Insolvenz sollte alle Strom- und Gaskunden mahnen, bei der Entscheidung für ein Energieversorgungsunternehmen auf einige relevante Kriterien zu achten. Vorauskasse oder Kautionstarife sind ebenso mit Vorsicht zu betrachten wie langfristige Laufzeiten.

Darüber hinaus könnte auch wichtig sein, aus welchem Umfeld der Anbieter stammt”, äußert sich energiehoch3-Geschäftsführer Thilo Augustin zur Insolvenz des Troisdorfer Konkurrenten. Dabei ist die Checkliste für eine sichere Strom- oder Gasversorgung nur kurz. Die wichtigsten Anregungen sind

  • Keine Vorauskasse- oder Kautionsprodukte wählen (davor warnt z. B. die Verbraucherberatung)
  • Die Vertragslaufzeit sollte maximal ein Jahr betragen (so bleiben Sie flexibel, wenn sich die Preise ändern)
  • Die Kündigungsfrist sollte nicht mehr als als 3 Monate betragen Alles lesen 

Anbieterwechsel: Brandenburger und Berliner zieht es besonders häufig zu neuen Versorgern

Laut einer Gasanbieter Studie von Infratest wissen viele Unternehmen zu wenig über ihre Energieversorgung.

Seit 2006 haben private Verbraucher die Möglichkeit, ihren Gasversorger frei zu wählen. In den vergangenen zwölf Monaten machten dabei Haushalte in Brandenburg und der Bundeshauptstadt Berlin besonders häufig von ihrem Recht zum Anbieterwechsel Gebrauch, wie eine aktuelle Untersuchung des unabhängigen Verbraucherportals toptarif.de zu den regionalen Wechselhäufigkeiten im Bereich Gas zeigt. Eher passiv agierten hingegen Verbraucher in den südlichen Bundesländern Bayern und Baden-Württemberg.

Im Rahmen der Untersuchung wurden die jeweiligen regionalen Wechselquoten, basierend auf allen Haushalten, die ihren Gasanbieter in den vergangenen zwölf Monaten über toptarif.de gewechselt haben, verglichen. Ergebnis: Besonders ausgeprägt ist der Trend zum Anbieterwechsel in Brandenburg und Berlin. Hier liegen die Wechselquoten, gemessen an der Zahl der Haushalte, stattliche 81 bzw. 67 Prozent über dem bundesdeutschen Durchschnitt. Ähnliches gilt auch für die Bundesländer Niedersachsen (+56 Prozent) und Bremen (+39 Prozent), wo sich überdurchschnittlich viele Privatkunden für einen neuen Lieferanten entschieden haben.

Im Süden der Republik ist die Neigung zum Wechsel des Gasanbieters hingegen wesentlich geringer ausgeprägt. So liegt die Wechselaktivität in den Bundesländern Bayern und Baden-Württemberg 50 bzw. 39 Prozent unter dem bundesweiten Mittelwert. Alles lesen 


Jeder dritte Bonner würde den Gasanbieter wechseln

Mit dem richtigen Gastarif lässt sich viel Geld sparen – soviel, dass sich jeder dritte Bonner (33 Prozent) vorstellen könnte, den Anbieter zu wechseln. Dies ist das Ergebnis einer exklusiven Emnid-Studie unter 500 Gasverbrauchern in Bonn im Auftrag des bundesweiten Energieanbieters E WIE EINFACH.

Noch immer sind 75 Prozent der Bonner im oftmals teuren Allgemeinen Tarif des Grundversorgers und verschenken so jedes Jahr mehrere hundert Euro, die ein Wechsel zu einem günstigeren Gastarif einsparen würde. In Bonn ist aber ein Drittel der Verbraucher zu einem Wechsel bereit. Diese Bereitschaft gilt Alterklassen übergreifend, wobei Männer (40 Prozent) eher gewillt sind zu wechseln als Frauen (28 Prozent). Die Vertrauenswürdigkeit und der Ruf eines Anbieters spielen eine tragende Rolle beim Wechsel: 88 Prozent der Verbraucher gaben an, dass ihnen diese Kriterien wichtig sind. Alles lesen