EWE Gaspreise: EuGH soll über Erhöhungen entscheiden

Der EuGH soll über Gaspreiserhöhungen der EWE entscheiden. Eine Klausel könnte EU-Recht widersprechen.
Der EuGH soll über Gaspreiserhöhungen der EWE entscheiden. Eine Klausel könnte EU-Recht widersprechen.

Der Streit um die Gaspreiserhöhungen der EWE landet vor dem Europäischen Gerichtshof. Das Oberlandesgericht Oldenburg hat entschieden, eine Sammelklage von 55 Gaskunden dem EuGH vorzulegen. Ein Urteil der obersten europäischen Richter könnte auch Auswirkungen auf die Verträge anderer Gasanbieter haben.

Seit Jahren tobt in Norddeutschland ein Gaspreisstreit. Jetzt sollen sich auch europäische Richter mit den umstrittenen Preiserhöhungen beschäftigen. Wie der NDR berichtet, soll der EuGH prüfen, ob die Gas-Verträge des Oldenburger Energieversorgers EWE mit europäischem Recht vereinbar sind. Es geht um eine Preisänderungsklausel in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Die müssen laut einer EU-Richtlinie für den Kunden klar und verständlich sein. Bei der EWE sei genau das nicht der Fall gewesen, so das Oldenburger Gericht in seiner Begründung.
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Energieverbrauch: Absatz von Strom und Gas gestiegen

BDEWDie Deutschen verbrauchen wieder mehr Energie. Der Gas- und Stromverbrauch ist in den ersten drei Quartalen des Jahres 2010 um rund 4,5 Prozent angestiegen. Das teilte der Branchenverband BDEW mit. Das Niveau der Zeit vor der Wirtschaftskrise ist aber noch nicht wieder erreicht.

Der Aufschwung ist auch auf dem Energiemarkt angekommen. Wie der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) mitteilte, stieg der Absatz von Strom und Gas in den ersten neun Monaten des Jahres deutlich an. Alles lesen 


Preiserhöhung: Millionen Gaskunden betroffen

Zum Jahreswechsel steigt der durchschnittliche Gaspreis leicht an. Der Verivox-Verbraucherpreisindex Gas liegt im Januar 2011 rund 2 Prozent über dem Vorjahreswert. Auffällig ist die unterschiedliche Preisgestaltung der einzelnen Gasanbieter.

Zum Januar 2011 haben 73 Gasanbieter Preissteigerungen von durchschnittlich 7 Prozent angekündigt. Für einen Musterhaushalt mit einem jährlichen Verbrauch von 20.000 kWh entspricht dies einer Mehrbelastung von rund 88 Euro. Gleichzeitig führen 26 Gasanbieter Preissenkungen von durchschnittlich 6 Prozent durch, was einer Entlastung von etwa 76 Euro pro Jahr entspricht.

Die Beschaffungsstrategie macht den Unterschied

Damit hält die unterschiedliche Preispolitik der Gasversorger im Jahr 2010 weiter an. Der Grund für die uneinheitliche Preisgestaltung ist die individuelle Beschaffungsstrategie der Gasversorger.
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Bundesnetzagentur soll qualitätsübergreifenden Markt für Gas zulassen

www.pcc-energie.deDer konzernunabhängige Energieversorger PCC Energie GmbH begrüßt die für April 2011 angestrebte Zusammenlegung der Marktgebiete für Gas von sechs auf drei Gebiete als wichtigen Schritt zu mehr Wettbewerb im Erdgasmarkt. Mit ihrer Forderung nach einem Konvertierungsentgelt jedoch verhindere die Bundesnetzagentur (BNetzA) das Ziel, erstmalig einen qualitätsübergreifenden Markt für L- und H-Gas zu schaffen.

Gemäß der jüngsten Vereinbarung mehrerer Ferngasnetzgesellschaften soll es zum April 2011 nur noch drei statt der bislang sechs deutschen Gas-Marktgebiete geben. Dieser Schritt steht derzeit noch unter kartellrechtlichem Vorbehalt. Wird er tatsächlich vollzogen, würde unter anderem auch das erste qualitätsübergreifende Marktgebiet entstehen, also ein gemeinsames Marktgebiet für die beiden in Deutschland eingesetzten Gasqualitäten H-Gas und L-Gas. Die regionale Abgrenzung von H-Gas-Gebieten und L-Gas-Gebieten wird als zentrales Hemmnis für mehr Wettbewerb im deutschen Erdgasmarkt bewertet.
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Neue Preise für Gas und Strom bei LichtBlick

LichtBlick - Die Zukunft der EnergieDer Energieversorger LichtBlick informiert seine Kunden in dieser Woche über die neuen Preise für LichtBlick – Gas und LichtBlick – Strom ab Januar 2011.

Der Kilowattstundenpreis für den zu 100 Prozent regenerativen LichtBlick – Strom steigt um 1,65 Cent auf 23,64 Cent brutto. Der monatliche Grundpreis bleibt stabil. Damit gibt LichtBlick exakt die Veränderungen bei der Förderung für Strom aus erneuerbaren Energien (EEG-Umlage) und aus der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK-Umlage) an seine Kunden weiter. Während die EEG-Umlage 2011 um 1,483 auf 3,530 Cent netto steigt, sinkt KWK-Umlage um 0,100 auf 0,030 Cent netto. In Summe ergeben diese beiden Änderungen Mehrkosten von 1,383 Cent netto plus Mehrwertsteuer, also 1,65 Cent brutto pro Kilowattstunde.
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Infratest Gasanbieter Studie: Unternehmen haben Informationsbedarf

Laut einer Gasanbieter Studie von Infratest wissen viele Unternehmen zu wenig über ihre Energieversorgung.

Energie ist in allen Bereichen notwendig. Vor allem Unternehmen haben jedoch einen besonders hohen Bedarf, um etwa ihre Produktion aufrechterhalten zu können. Dennoch herrscht in diesem Bereich vielfach Unwissen – auch über Sparmöglichkeiten.

Eine aktuelle Studie von TNS Infratest zum Stand des Gasmarktes in Deutschland zeigt: Deutsche Unternehmen wissen oft nicht genau Bescheid, welche Möglichkeiten in der Energieversorgung sie haben und wo es Einsparpotenzial geben könnte. Der Studie zufolge haben 16 Prozent der Befragten keine Vorstellung davon, dass sie zum Beispiel ihren Gasanbieter unabhängig vom Stromanbieter wechseln können. Etwa 40 Prozent sind über Kündigungsfristen nicht im Bilde.
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TelDaFax schenkt Neukunden einen Monat Gas

Kundenfreundliche Aktion soll auch den Wettbewerb anheizen

Die Temperaturen sinken und der Gasverbrauch steigt. Pünktlich zum Beginn der Heizperiode bietet TelDaFax einen Monat kostenlos Gas an. Die Aktion „Freimonat“ gilt für alle privaten Neukunden, die in der Zeit vom 15. November bis zum 31. Dezember 2010 einen Gasliefervertrag bei TelDaFax abschließen.

TelDaFax-Kunden erhalten ab Lieferbeginn einen einmaligen Rabatt von 1/12tel auf den vom Netzbetreiber mitgeteilten Prognosewert für den Jahresverbrauch. Bei monatlichen Abschlagszahlungen wird daher der erste Monatsabschlag nicht eingezogen. Man zahlt statt 12 nur 11 Monate, der erste Monat ist somit „geschenkt“. Bei jährlicher Zahlweise fallen nur 11/12tel des Abschlags an.
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Gaspreiserhöhung infolge bevorstehenden Gerichtsurteils?

Dem Energieversorger EWE wird vorgeworfen, eine mögliche Rückzahlung an 600.000 seiner Gaskunden über eine deutliche Gaspreiserhöhung gegenfinanzieren zu wollen.

Gaskunden aus dem Nordwesten gehen auf die Barrikaden. Grund ist die angekündigte Preiserhöhung des regionalen Energieversorgers EWE um 15,9% zum 01.12.2010. Viele der betroffenen Kunden haben nun den Verdacht, dies sei eine unmittelbare Reaktion der EWE auf die Entwicklungen im Streit um unrechtmäßige Gaspreiserhöhungen des Energieversorgers der letzten sieben Jahre.
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