Der EuGH soll über Gaspreiserhöhungen der EWE entscheiden. Eine Klausel könnte EU-Recht widersprechen.
Der EuGH soll über Gaspreiserhöhungen der EWE entscheiden. Eine Klausel könnte EU-Recht widersprechen.

Der Streit um die Gaspreiserhöhungen der EWE landet vor dem Europäischen Gerichtshof. Das Oberlandesgericht Oldenburg hat entschieden, eine Sammelklage von 55 Gaskunden dem EuGH vorzulegen. Ein Urteil der obersten europäischen Richter könnte auch Auswirkungen auf die Verträge anderer Gasanbieter haben.

Seit Jahren tobt in Norddeutschland ein Gaspreisstreit. Jetzt sollen sich auch europäische Richter mit den umstrittenen Preiserhöhungen beschäftigen. Wie der NDR berichtet, soll der EuGH prüfen, ob die Gas-Verträge des Oldenburger Energieversorgers EWE mit europäischem Recht vereinbar sind. Es geht um eine Preisänderungsklausel in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Die müssen laut einer EU-Richtlinie für den Kunden klar und verständlich sein. Bei der EWE sei genau das nicht der Fall gewesen, so das Oldenburger Gericht in seiner Begründung.
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