Gas wird teurer – 90 Versorger kündigen Preiserhöhungen an

Gaspreise steigen im August und September

Schlechte Nachrichten für Gasverbraucher: Für August und September 2011 haben 90 Gas-Grundversorger steigende Preise angekündigt. Bei einigen steigen die Gaspreise um bis zu 29 Prozent, im Schnitt liegt die Erhöhung bei elf Prozent. Für einen Vier-Personen-Haushalt mit einem Verbrauch von circa 20.000 kWh bedeutet dass eine zusätzliche Belastung von durchschnittlich 144 Euro, wie das Verbraucherportal CHECK24 gestern mitteilte.

Insgesamt werden im August und September rund 2,5 Millionen Haushalte mit Gasversorgung von den Preissteigerungen betroffen sein. Zu den Unternehmen, die die Preise erhöhen, gehören auch große Grundversorger wie E.ON Avacon, die ihre Preise im Grundversorgungstarif um rund neun Prozent (114 Euro bei 20.000 kWh) Alles lesen 


Greenpeace Energy startet proWindgas: Erster Gastarif für Gas aus Wind, Wasser und Sonne

Neuer Gastarif proWindgas: Gas aus Wind, Wasser und Sonne

Greenpeace Energy startet mit der Einführung eines neuen Gastarifes. proWindgas heisst das Produkt, mit dem das vorhandene Gasnetz als Speicher für Ökostrom zu erschlossen und Gas zu einer wirklich nachhaltigen Ressource gemacht wird. Greenpeace Energy bietet damit den ersten derartigen Tarif in Deutschland an.

Ab sofort können die Kunden in den neuen Gastarif wechseln. Zum Preis von  6,75 Cent/kWh werden die Verbraucher somit zu Mitgestaltern der Energiewende. Die Lieferung beginnt ab Oktober 2011 zunächst mit reinem Erdgas, dem ab 2012 nach und nach Wasserstoff beigemengt wird.

Die Idee dahinter ist einfach, aber genial. Es wird Strom aus Windenergie-Anlagen benutzt, um CO2-neutral Wasserstoff zu erzeugen, welcher dann in das Gasnetz eingespeist wird. erzeugt und ins Gasnetz eingespeist. Die vorhandene Gas-Infrastruktur dient damit auch als Speicher für Wind- und anderen erneuerbaren Strom und verhindert, dass wertvoller Ökostrom ungenutzt bleibt. Ausserdem wird eines der bisherigen Hauptprobleme bei der Windenerie, das der Speicherung, gelöst. Alles lesen 


Eprimo erneut vom TÜV zertifiziert – Service wird konsequent umgesetzt

EprimoDer TÜV SÜD hat dem Energiediscounter eprimo erneut eine ausgezeichnete Servicekultur bescheinigt. Damit hat eprimo bereits zum dritten Mal in Folge die Zertifizierung nach den vom TÜV SÜD vorgegebenen Standards für Servicequalität bestanden.

Denn Servicekultur und Servicequalität sind bei eprimo sind nicht nur leere Worthülsen, sondern werden konsequent gegenüber den Kunden umgesetzt. Zu diesem Ergebnis kamen die Mitarbeiter des TÜV SÜD im Rahmen ihres Monitorings. Besonders positiv bewerteten die Prüfer, dass die Verantwortung für die gesamte Kundenkommunikation in einem Fachbereich zusammengefasst wurde. Dadurch lassen sich Potenziale für eine kontinuierliche Optimierung des Kundenservices besser umsetzen.

Weitere Pluspunkte betrafen Maßnahmen zur Verbesserung des Fachwissens und den Kommunikationsfähigkeiten von Mitarbeitern und Dienstleistern. “Kundenfreundliche Konditionen und Abläufe sind wesentliche Merkmale, mit denen sich eprimo im Wettbewerb positioniert, deshalb freuen wir uns besonders über dieses Prüfergebnis”, sagt eprimo-Geschäftsführer Dr. Dietrich Gemmel. Bei Vergleichsstudien zu Preisen und Services im deutschen Energiemarkt belegt eprimo immer wieder Top-Plätze. Alles lesen 


Teldafax-Insolvenz: Faire Vertragsbedingungen genauso wichtig wie der Preis

Die Teldafax-Insolvenz ist ein Warnschuss für die deutschen Strom- und Gasverbraucher. “Die Teldafax-Insolvenz sollte alle Strom- und Gaskunden mahnen, bei der Entscheidung für ein Energieversorgungsunternehmen auf einige relevante Kriterien zu achten. Vorauskasse oder Kautionstarife sind ebenso mit Vorsicht zu betrachten wie langfristige Laufzeiten.

Darüber hinaus könnte auch wichtig sein, aus welchem Umfeld der Anbieter stammt”, äußert sich energiehoch3-Geschäftsführer Thilo Augustin zur Insolvenz des Troisdorfer Konkurrenten. Dabei ist die Checkliste für eine sichere Strom- oder Gasversorgung nur kurz. Die wichtigsten Anregungen sind

  • Keine Vorauskasse- oder Kautionsprodukte wählen (davor warnt z. B. die Verbraucherberatung)
  • Die Vertragslaufzeit sollte maximal ein Jahr betragen (so bleiben Sie flexibel, wenn sich die Preise ändern)
  • Die Kündigungsfrist sollte nicht mehr als als 3 Monate betragen Alles lesen 

Gaspreiserhöhungen im Juli und August – Steigerungen bis zu 18 Prozent angekündigt

Check24Die nächsten Gaspreis-Erhöhungen stehen an: 66 Gasversorger erhöhen zum Juli und August 2011 ihre Preise um bis zu 18 Prozent. Somit steigen für einen durchschnittlichen 4-Personen-Haushalt mit einem Verbrauch von 20.000 kWh die Kosten bis zu 276 Euro im Jahr. Dies hat eine Analyse der Energiepreisveränderungen in der Grundversorgung durch das Verbraucherportal CHECK24 ergeben.

Die durchnittlichen Steigerungen liegen bei 10,5 Prozent bzw. 138 Euro für 20.000 kWh im Jahr. Von dieser Runder bei den Preissteigerungen wird ungefähr jeder zehnte Privathaushalt in Deutschland betroffen sein – also immerhin rund 1,9 Millionen Kunden. Das liegt daran, dass auch große Versorger, wie zum Beispiel EnBW, die Preise anheben. Allein bei der EnBW sind davon 420.000 Kunden betroffen.

Laut CHECK24 Gaspreisindex ist der durchschnittliche Gaspreis in Deutschland seit Juni 2010 um vier Prozent gestiegen, vor allem bei den Alles lesen 


TelDaFax stellt Lieferung ein – alle Kunden ab sofort in der Ersatzversorgung

Neuer Ärger für Kunden des insolventen Versorgers TelDaFax: am Samstag wurde die Belieferung aller Kunden mit Strom und Gas eingestellt. Der vorläufige Insolvenzverwalter sah keine Möglichkeit, die weitere Belieferung sicherzustellen – dafür sei schlicht nicht genug Geld vorhanden.

Von dem Lieferstopp sind ausnahmslos alle Kunden bei TelDaFax betroffen. Sie werden seit Samstag von den örtlichen Grundversorgern mit Strom und Gas im Rahmen der sogenannten “Ersatzversorgung” beliefert. Damit ist zumindest die lückenlose Versorgung sicher gestellt. Wie der vorläufige Insolvenzverwalter, Dr. Biner Bähr, am Freitag erklärte, sei das Moratorium “notwendig geworden, weil die finanzielle Lage des Unternehmens zu den gegenwärtigen Vertragsbedingungen keine Belieferung aller Kunden erlaubt“. Alles lesen 


Gaspreis: ENBW und 40 weitere Versorger werden teurer

Gas wird teurer: EnBW und weitere Versorger kündigen Erhöhungen an

Die Gaspreise steigen weiter: Der Versorger EnBW kündigte eine Preiserhöhung um knapp zehn Prozent zum 1. August an, ausserdem haben bereits weitere 37 Grundversorger steigende Gaspreise ab Juli und August angekündigt. Damit steigen die Preise um bis zu 18 Prozent.

Bei der EnBW müssen künftig im Grundversorgungstarif ErdgasPlus 0,64 Cent pro Kilowattstunde mehr bezahlt werden. Für eine vierköpfige Familie mit einem Jahresverbrauch von 20.000 Kilowattstunden ergeben sich dadurch 128 Euro mehr für die jährliche Gasrechnung. Die dickste Steigerung müssen Kunden der Stadtwerke Verden hinnehmen: hier muss die Musterfamilie sogar 196 Euro mehr bezahlen – das ist ein Plus von knapp 18 Prozent. Im Durchschnitt der 38 Versorger steigen die Preise um gut zehn Prozent oder 137 Euro.

In den vergangenen Monaten hatten bereits mehrere Gasversorger ihre Tarife erhöht. Hauptgrund sind die hohen Ölpreise, die unter anderem durch die Krisen in Nahost und Nordafrika stark gestiegen waren. In Privatkundenverträgen gibt es zwar keine Ölpreisbindung mehr – wohl aber in den Lieferverträgen, die zahlreiche Gasversorger mit Erdgas-Fördergesellschaften und Vorlieferanten geschlossen haben. Weil die Gaspreise den Öl-Notierungen mit einigen Monaten Verzögerung folgen, Alles lesen 


TelDaFax-Insolvenz: Was Sie jetzt wissen müssen

TelDaFaxDer Strom- und Gasanbieter Teldafax hat mit seinen Sanierungsmaßnahmen keinen Erfolg gehabt. Gestern wurde bekannt, dass das Troisdorfer Unternehmen, das zuletzt nach eigenen Angaben rund 700.000 Kunden hatte, Insolvenz anmelden musste. Wir sagen Ihnen, was Sie jetzt beachten sollten und wo betroffene Kunden weitere Informationen und Hilfe finden.

Der Insolvenzantrag wurde gestern beim Amtsgericht Bonn gestellt. Das Gericht empfahl allen betroffenen Kunden, Fragen zur Insolvenz und den Folgen für das eigene Vertragsverhältnis zuerst an das Unternehmen zu richten. Der Insolvenzverwalter würde die Mitarbeiter vor Ort „entsprechend unterrichten“, teilte das Gericht mit. Ausserdem wurde beim Amtsgericht Bonn eine Hotline geschaltet, die bei Fragen zum Insolvenzverfahren weiterhilft. Diese Hotline errreichen Sie unter (0228)7022216, (0228)702217, (0228)701908 sowie (0228)701909 erreichbar ist.

Damit hat das Drama um TelDaFax seinen vorläufigen Höhepunkt erreicht. In den letzten Monaten hatten verschiedenen Netzbetreiber in Deutschland den Zugang zu den Strom- und Gasnetzen verweigert, weil das Unternehmen seine Rechnungen nicht oder nicht regelmäßig gezahlt hatte. Alles lesen