Gasmarkt: Statoil will Gasanbieter in Deutschland werden

Die deutschen Gasversorgern müssen sich auf einen neuen Wettbewerber einstellen: der norwegische Statoil-Konzern plant, beim Erdgas ins Endkundengeschäft einzusteigen und als Gasanbieter selbst Endkunden zu beliefern. Vor allem bei Gaskraftwerken sieht das Unternehmen Wachstumschancen.

Den eigenen Kunden Konkurrenz machen – das plant der norwegische Statoil-Konzern. Bisher trat das Unternehmen in Deutschland nur als Vorlieferant von Ferngasgesellschaften wie E.ON Ruhrgas in Erscheinung, die wiederum kleinere Stadtwerke und Gasanbieter beliefern. Diesen Zwischenhandel will Statoil nun umgehen: Man plane, Gas direkt an Industriekunden und andere Endabnehmer zu verkaufen, so der für das internationale Gasgeschäft zuständige Manager Rune Björnson im Gespräch mit der Financial Times Deutschland.
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EnBW mit erweitertem Bioerdgas-Angebot

Bild: © EnBW

Die EnBW Energie Baden-Württemberg AG baut ihr Engagement für erneuerbare Energien auch im Gasbereich aus. Dank zweier eigener Bioerdgas-Anlagen bietet die EnBW seit kurzem Tarife an, bei denen das Gas ganz oder teilweise aus nach wachsenden Rohstoffen produziert wird. Als Haus­besitzer kann man zum Beispiel mit dem Produkt „EnBW Bioerdgas 10“ zentrale Vorgaben des Landeswärmegesetzes erfüllen.

Weil Pflanzen beim Wachsen so viel CO2 binden, wie später bei der Bioerdgas-Verbrennung freigesetzt wird, weist Bioerdgas eine deutlich bessere Klimabilanz als fossile Brennstoffe auf. Zudem werden in den beiden Anlagen des EnBW-Konzerns in Laupheim (Kreis Biberach) und Blaufelden (Kreis Schwäbisch Hall) nur pflanzliche Rohstoffe aus der Region Baden-Württemberg verwendet, also zum Beispiel Mais, Ganzpflanzensilage oder Gras. „Bioerdgas reiht sich in das vielfältige Engagement der EnBW für eine zukunftsfähige Energieversorgung ein. Mit unseren Angeboten können jetzt deutlich mehr Gasverbraucher als bisher auf einfache Weise etwas für den Klimaschutz und die regionale Landwirtschaft tun“, erläutert Gerhard Kleih, Geschäftsführer der EnBW Gas GmbH.
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Steigende Gaspreise: MAINGAU Energie hält dagegen

Maingau Energie GmbH - Günstiges Gas onlineZum 01. April dieses Jahres werden erneut zahlreiche Energieversorger ihre Preise für Strom und Gas erhöhen – zum Teil im zweistelligen Prozentbereich.

Kunden des Anbieters MAINGAU Energie sind von den stetigen Preissteigerungen nicht betroffen – im Gegenteil. Mit den günstigen Gastarifen liegt MAINGAU Energie aktuell fast überall in Deutschland auf den ersten Plätzen der Tarifrechner.

Ausgezeichnetes Angebot

Die ehrlichsten Bewertung geben immer die Kunden ab. So fragt unter anderem das Vergleichsportal Verivox in regelmäßigen Abständen Kunden, die zu einem neuen Energieanbieter gewechselt sind, nach ihren Erfahrungen. Alles lesen 


Gaspreisentwicklung: viele Stadtwerke durch Ölpreisbindung unter Druck

Gaspreise: Massiver Anstieg ab April erwartet. | Bild: GASAG
Immer mehr Gasversorger leiden unter den erneut gestiegenen Ölpreisen. Durch langfristige Lieferverträge mit einer Ölpreisbindung haben sie mit steigenden Beschaffungskosten kämpfen. Deshalb rechnen Energieexperten in naher Zukunft mit einer Welle von Preiserhöhungen. Andere Anbieter können dagegen ihre Gaspreise sogar senken. Ein Wechsel lohnt sich für Verbraucher damit immer mehr.

Viele Gasversorger haben leiden derzeit unter langfristigen, ölpreisgebundenen Lieferverträgen für Gas. Dabei geht es am Ende nicht nur viel Geld, sondern auch um verlorene Kunden.

Lieferverträge mit Ölpreisbindung – das dicke Ende kommt jetzt

Verträge mit Ölpreisbindung gehören für Privatkunden glücklicherweise zur Vergangenheit. Viele Versorger beschaffen ihr Gas jedoch nach wie vor über Lieferverträge, die sich an den Preisen für leichtes Heizöl orientieren. Die sanken während der Wirtschaftskrise deutlich, deswegen verlängerten viele Gasanbieter derartige Beschaffungsverträge oder schlossen sogar neue ab. Doch die Rechnung ging nicht auf: Die Wirtschaft erholte sich wesentlich schneller als erwartet, die Ölpreise erreichen seit Monaten neue Rekordhöhen, und ein Ende ist bislang nicht in Sicht. Die gestiegenen Erdölpreise wirken sich mit einer Verzögerung von circa 6 Monaten auf die Gaspreise aus.

Dieser Ölpreis-Bumerang wird spätestens am 1. April voll bei vielen Gasanbietern einschlagen, zitiert Dow Jones Energy Weekly mehrere Energieexperten. Die an das Öl gebunden Lieferverträge werden dann angepasst und damit teurer, während die Wettbewerber viel günstieger an den Energiebörsen einkaufen kann. Dadurch wird der Unterschied zwischen den Beschaffungskosten der einzelnen Gasversorger noch größer. Schon jetzt gibt es hier Differenzen von bis zu 40 Prozent. Viele Anbieter werden die steigenden Kosten über steigende Gaspreise an die Verbraucher weiter geben

Vor allem Grundversorger sind betroffen

Nach Einschätzung der Experten werden vor allem viele Stadtwerke – und damit überdurchschnittlich viele Grundversorger – aber auch einige deutschlandweite Gasanbieter Alles lesen 


Gaspreise zu Unrecht erhöht: E.ON Thüringer Energie verliert endgültig vor Gericht

Entscheidung des Gerichts jetzt rechtskräftig: E.ON Thüringer Energie hat die Gaspreise zu Unrecht erhöht

Jetzt ist es offiziell: die E.ON Thüringer Energie ist im Streit um die Rechtmäßigkeit von Gaspreiserhöhungem ist jetzt endgültig vor Gericht unterlegen. Eine Beschwerde des Versorgers wies der Bundesgerichtshof jetzt zurück. Ursprünglich wollte E.ON mit der Beschwerde ein Revisionsverfahren erreichen. Die Verbraucherzentrale Thüringen ist der Ansicht, dass Verbraucher, die bislang ihre Zahlungen nicht gekürzt hatten, diese jetzt von der E.ON Thüringer Energie AG zurückfordern.

Die E.ON Thüringer Energie musste erneut eine Niederlage einstecken: Der Bundesgerichtshof wie eine Nichtzulassungsbeschwerde des Energieversorgers ab. Diese richtete sich gegen ein Urteil des Thüringer Oberlandesgerichts, das eine Preiserhöhungsklausel des Versorgers für unwirksam erklärt hatte und keine Revision zuließ. In dem Verfahren ging es um eine Passage, die E.ON seit 2007 vor allem in den Gasverträgen „maxivat“ und „duravat“ verwendet hatte.
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Spartipp: Ökogas günstiger als Heizgas im Grundversorgungstarif

VerivoxDas unabhängige Verbraucherportal Verivox hat die Gasangebote der zehn größten Städte in Deutschland verglichen. Ein Musterhaushalt mit einem jährlichen Verbrauch von 20.000 kWh kann durch den Wechsel zum günstigsten verfügbaren Gasanbieter (ohne Vorauskasse, ohne Boni) durchschnittlich 322 Euro einsparen.

Umweltbewusste Verbraucher können durch den Wechsel zu einem Ökogastarif ebenfalls Kosten einsparen und gleichzeitig klimaneutral heizen. Das günstigste Ökogasangebot ist bei gleichem Verbrauch durchschnittlich 273 Euro günstiger als der Heizgastarif des jeweiligen örtlichen Grundversorgers.
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EVITA mit speziellen Tarifen für Verbände und ihre Mitglieder

Der Energieversorger EVITA bietet ab sofort Verbänden und ihren Mitgliedern spezielle Strom- und Gastarife an. Damit erweitert das Stuttgarter Unternehmen sein Produktangebot.

E.VITA steht für eine flexible Tarifgestaltung, die die individuelle Bedarfssituation der Kunden berücksichtigt. Dies gilt nicht nur für Privat- oder Gewerbekunden, sondern auch für Interessensgemeinschaften wie Verbände und Vereine. Deren Mitglieder profitieren von den exklusiven und attraktiven Strom- und Gastarifen.
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Erdgaspreise der RheinEnergie steigen zum 1. April – erste Preiserhöhung seit 15 Monaten

Mit Ende der Heizperiode zum 1. April erhöht die RheinEnergie für ihre Kunden in Köln und Rösrath die Preise für Erdgas. Pro Kilowattstunde Erdgas sind ab dem genannten Termin 0,6 Cent (brutto) mehr zu bezahlen. Der Grundpreis bleibt unverändert. Bei 20.000 Kilowattstunden Jahresverbrauch bedeutet diese Preisänderung Mehrkosten von rund neun Prozent oder einen Mehrbetrag von etwa zehn Euro im Monat brutto.

Die Preiserhöhung folgt auf eine Phase von 15 Monaten der Preisstabilität. Letztmalig hatte die RheinEnergie ihre Erdgaspreise zum 1. Januar 2010 geändert. Auch tritt die Preiserhöhung erst zum Ende der Heizperiode in Kraft – auf das Sommerhalbjahr entfallen in der Regel nur 20 Prozent des Jahresenergiebedarfs. Alles lesen 




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