Das verbraucherfreundliche Gastarife nicht zwingend teuer sein müssen, zeigt die aktuelle Gasanbieterstudie des Vergleichsportals CHECK24. Denn gerade die beiden Versorger, welche in der Analyse die größte Verbraucherfreundlichkeit zeigen, bieten auch Gastarife mit vergleichsweise günstigen Preisen an.

Für die Studie haben die Experten von Check24 die Vertragsbedingungen der günstigsten Gastarife sowie den Service von 40 überregional tätigen Gasanbietern untersucht. Gesamtsieger der Auswertung war der Gasanbieter ESWE, direkt gefolgt von eprimo. Mit 84 beziehungsweise 83 Prozent der möglichen Punkte sichern sich beide Unternehmen die Note “gut”.

Gründe dafür sind unter anderem die sehr guten Kundenbewertungen, kurze Vertragslaufzeiten und Kündigungsfristen, sowie kostenlose und gut erreichbare Hotlines mit qualifizierter Auskunft. In der Studie konnten sich weitere 25 Anbieter die Note “gut” sichern – und damit immerhin zwölf mehr als im vergangenen Jahr. Alle übrigen Anbieter erhielten die die Note “befriedigend”.

Bessere Ergebnisse als im Vorjahr

Der Gesamtsieger ESWE belegt auch bei der Auswertung der Vertragsbedingungen den ersten Platz erhält hier gemeinsam mit Envitra und Mainova die Bewertung “sehr gut”. Auch hier hat sich das Ergebnis verbessert – denn im vergangenen Jahr wurden die Vertragsbedingungen nur bei einem einzigen Anbieter mit der Note “sehr gut” bewertet.

Auch beim Service hat sich das Ergebnis insgesamt verbessert. Konnten sich im vergangenen Jahr nur 38 Prozent der bewerteten Gasanbieter über die Note “gut” oder “sehr gut” freuen, sind es in diesem Jahr schon 55 Prozent. Darüber hinaus erhielt beim Service in diesem Jahr kein Anbieter Bewertung “mangelhaft”.

Große Unterschiede beim Gaspreis

Deutliche Unterschiede fanden die Tester bei den Gaspreisen. Hier unterscheiden sich die Preise nicht nur regional, sondern auch bei verschiedenen Anbietern teilweise extrem. So liegen die jährlichen Kosten beim günstigste Angebot für einen Jahresverbrauch von 20.000 Kilowattstunden bei 752 Euro, das teuerste Angebot schlägt mit 2.559 Euro – und damit 240 Prozent mehr – zu Buche. Eine gute Nachricht bleibt trotzdem: Bei den Angeboten unter 1.000 Euro jährlich finden sich auch die bei der Verbraucherfreundlichkeit bestbewerteten Versorger.