Ein Wechsel des Gasanbieters kann sich lohnen – teilweise können mehrere Hundert Euro im Jahr eingespart werden. Das ist das Ergebnis von einer aktuellen Analyse durch die Stiftung Warentest für die Novemeber-Ausgabe der Zeitschrift “Finanztest”.

Für die Berechnung wurde ein Beispielhaushalt mit 20.000 Kilowattstunden Jahresverbrauch zu Grunde gelegt. Dann wurde für 41 deutsche Städte ermittelt, wie hoch das Einsparpotenzial ist, das bei einem Wechsel aus der Grundversorgung zu dem günstigsten verbraucherfreundlichen Anbieter und Tarif erzielen wäre.

Sparpotenzial durch Anbieterwechsel größer als 2013

Wie Finanztest berichtet, könnten fast alle Kunden durch einen Wechsel profitieren. In vielen Städten, unter anderem Berlin, Schwerin, Leipzig und Trier, liegt das Sparpotenzial sogar noch höher als im Jahr 2013. Kunden in Leipzig können dabei das meiste Geld sparen.

Wer dort bei einem Jahresverbrauch von 20.000 Kilowattstunden von der Grundversorgung zum günstigsten verbraucherfreundlichen Tarif wechselt, spart 847 Euro im Jahr. Kunden in Berlin könnten beim Wechsel aus der Grundversorgung bis zu 388 Euro sparen, und damit immerhin 86 Euro mehr als noch im letzten Jahr.

So klappt der Wechsel ohne Ärger

Wer bei Tarifvergleich und Wechsel des Gasanbieters ein paar Dinge beachtet, kann sich zukünftigen Ärger ersparen. Verbraucherschützer empfehlen, auf Tarife mit Preisgarantie zu achten. Dabei sollte die Preisgarantie für mindestens zwölf Monate gelten und die Mindestvertragslaufzeit abdecken. Wer ausserdem noch auf auf Angebote setzt, die im zweiten Vertragsjahr monatlich kündbar sind, ist auf der sicheren Seite. Das gilt vor allem bei Tarifen mit Bonus. Die Boni werden in der Regel nur im ersten Jahr gewährt, wodurch der Preis im zweiten Jahr oft steigt. Hier sollten Verbraucher unbedingt vorher prüfen, wie teuer der Tarif ohne Bonus wäre.

Die vollständigen Testergebnisse finden Sie in der November-Ausgabe der Zeitschrift “Finanztest” und online auf test.de (kostenpflichtig).