Mitten im Sommer müssen sich viele Verbraucher schon wieder auf steigende Gaspreise einstellen. Bis jetzt haben schon mehr als 40 Gas-Anbieter, darunter auch große Versorger wie E.ON und RWE, Preiserhöhungen angekündigt. Durchschnittlich werden die Preise um rund 6 Prozent steigen.

Allein fünf der sieben E.ON-Vertriebsgesellschaften erhöhen zum September ihre Gaspreise. Damit ist E.ON nach RWE der zweite grosse Energiekonzern, der vor Beginn der Heizperiode die Gaspreise erhöht. RWE hatte bereits im Juni angekündigt, dass die Gaspreise in der Grundversorgung ab August um 7,7 Prozent steigen.

Ein Grund für die steigenden Gaspreise sind die weiter hohen Erdöl-Preise. Viele Energiekonzerne beziehen weiterhin Gas aus älteren Verträgen, bei denen oft noch eine Ölpreisbindung gilt. Deshalb rechnen viele Experten auch in absehbarer Zeit mit weiteren Gaspreiserhöhungen.

Mit Tarif- oder Anbieterwechsel richtig sparen

Als Kunde müssen Sie aber eine Gaspreiserhöhung zum Glück nicht tatenlos hinnehmen. Da sich die Einkaufsbedingungen bei den verschiedenen Gasversorgern zum Teil sehr stark unterscheiden, haben die Anbieter auch sehr unterschiedliche Tarife. So lassen sich im besten Fall durch einen Wechsel vom Grundversorger zum günstigsten Anbieter rund 450 Euro sparen (bei einem Verbrauch von 20.000 kWh). Ein Vergleich kann sich also durchaus lohnen.

Unser Tipp: Suchen Sie nach Tarifen mit maximal 12 Monaten Laufzeit und einer ebenso langen Preis-Fixierung. So haben Sie einerseits fest planbare Gaspreise, und trotzdem die Option, schon nach einem Jahr den Anbieter wieder zu wechseln.